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Preisträger 2025

Arbeitskreis Forstliche Bildungsarbeit erhält Georg-Dätzel-Medaille

Im Rahmen des Jahresempfangs durfte das Zentrum Wald Forst Holz Weihenstephan wieder die Georg-Dätzel-Medaille übergeben. Empfänger war dieses Jahr der Arbeitskreis Forstliche Bildungsarbeit, für seine herausragenden Verdienste um die Waldpädagogik.

Seit über 30 Jahren entwickelt das interdisziplinäre Team aus Forstfachleuten, Pädagogen und weiteren Expertinnen und Experten praktische Werkzeuge für die waldbezogene Bildungsarbeit. Der „Leitfaden Forstliche Bildungsarbeit“ ist wohl das bekannteste Werkzeug. Mittlerweile in zehn Sprachen übersetzt, ist er ein Standardwerk, um Waldwissen für Jung und Alt aufzubereiten.

Somit werden nicht nur Brücken zwischen den beteiligten Disziplinen gebaut, sondern auch von der Gesellschaft in den Wald.
Diese metaphorische Brücke wurde während der Dankesrede von Prof. Robert Vogel sichtbar: Die Mitglieder des Arbeitskreises brachten ihre eigenen Brückenteile, symbolisch für ihr Fachwissen, mit, und konnten so die Brücke stabil bauen.


Preisträger 2024

Staatsminister Dr. Florian Herrmann überreicht Dätzel-Medaille an Johannes-Hess-Grundschule Burghausen 

Herrmann: "[...] Die Verleihung der Dätzel-Medaille an die Grundschule Burghausen zeigt eindrucksvoll, wie wichtig es ist, schon bei Kindern das Bewusstsein für Wald, Klima und Nachhaltigkeit zu stärken.“

 Pressebild J.Hiller ZWFH

 

Motiviert durch die schulweite Müllsammelaktion anlässlich des World-Cleanup-Days erwachten die „Umweltaktivistenherzen“ der Klasse 4a. Es bildeten sich Gruppen, die nun an ihren eigenen Projektideen rund um die 17 SDGs arbeiten wollten. Aus der ursprünglichen Idee, EINEN Baum zu pflanzen, entstand das Vorhaben, einen „Tiny Forest“ (nach der „Miyawaki“-Methode) zu pflanzen. Aus den Medien hatten vier Schüler von einer Pflanzung in Darmstadt gehört. Die Tatsache, dass diese kleinen Wäldchen für künftiges Klima geeignet, also stressresistent sind, begeisterte die Jungs. Eine E-Mail-Anfrage an die ortsansässige Chemiefabrik gab schließlich den Startschuss: Ein Pflanzgrundstück unweit der Schule wurde bereitgestellt. Zusammen mit einem hiesigen Forstbetrieb wählten die Jungs 331 Setzlinge aus und planten die Pflanzung. Zur Finanzierung des Projekts warben sie bei Burghauser Firmen um Spenden, verkauften beim Schulsommerfest Baumpatenschaften und eine andere Projektgruppe steuerte ihren Erlös aus dem Verkauf selbstgenähter Upcyclingtaschen bei. Es kam ein Budget in Höhe von 1.500€ zusammen. Im November 2023 pflanzten schließlich die neuen Drittklässer unter Anleitung des Forstbetriebs und der Projektjungs ihren „Tiny Forest“. Es entstand ein einzigartiger, nachhaltiger Lern- und Begegnungsort, der nicht nur der Umwelt zugutekommt, sondern auch als lebendiges Symbol für den Umwelt-schutz und eine zukunftsfähige Entwicklung steht 

Für diese besonderen Leistungen überreichte Prof. Dr. Reinhard Mosandl, der Vorsitzende des Fördervereins Zentrum Wald Forst Holz e.V. gemeinsam mit Staatsminister Herrmann die Dätzel-Medaille und Urkunde an die Preisträger. Mit dem Preis werden Projekte gewürdigt, welche die Anwendung und Verbreitung von Waldwissen in der Öffentlichkeit fördern.


Preisträger 2023

Mittelschule Kümmersbruck gewinnt Dätzel-Medaille

Das Zentrum Wald Forst Holz Weihenstephan würdigt das Projekt "Pflanzaktionen / Draußenklasse" der Mittelschule Kümmersbruck mit der Georg-Dätzel-Medaille 2023. Die Medaille wurde von Staatssekretär Martin Schöffel gemeinsam mit Prof. Dr. Reinhard Mosandl. Die Überreichung fand im Rahmen des Jahresempfangs des Zentrum Wald Forst Holz statt.

Die Preistragenden berichteten selbst über das Projekt: "Die Schüler und Schülerinnen sammelten Spenden, suchten Sponsoren und pflanzen selbst Waldstücke im Stadt- und Gemeindegebiet in der Region Amberg-Sulzbach. Im vergangenen Schuljahr fanden mehrere Aktionen statt. Zunächst wurden im Hirschwaldgebiet Heckenzuschnitte mit Rangern gemacht und Sinn und Zweck derselben den Jugendlichen erklärt. Daneben wurde der Anfang einer Streuobstwiese mit Hochstämmen alter, heimischer Sorten gepflanzt. Im November begannen die Heranwachsenden mit dem Umbau eines Waldgebietes, das wegen Sturmschäden und Borkenkäferbefall neu bepflanzt werden musste. Vorher stand dort ein reiner Fichtenbestand. Zunächst mussten die Schüler und Schülerinnen das Gebiet vorbereiten und Geäst und Wurzelwerk abtragen, damit die Pflanzung möglich wurde. Anschließend wurden junge Setzlinge von Elsbeeren, Zedern, Eichen und türkischer Hasel gepflanzt. In einer weiteren Aktion im Frühjahr wurde das im Herbst begonnene Areal weiterbepflanzt. Dabei unterwiesen erfahrene Förster und Waldarbeiter die Schülerinnen und Schüler bei ihrem Tun. Der Gedanke Bäume für die eigenen Enkel zu pflanzen und so einen Beitrag für eine lebenswerte Zukunft zu leisten begeisterte alle."

Im Bild v.l.n.r.: Präsident Dr. Pröbstle (Leiter Zentrum), Staatssekretär Schöffel, Schüler Anton Pechtl und Tobias Liedke, Förster Werner Lang, Lehrerin Felicitas Berger, Stadtförster Martin Seits, Schüler Bastian Haller, Schulrektor Florian Fuchs, Prof. Dr. Reinhard Mosandl (Vorsitzender Förderverein)

 


Preisträger 2022

Kaniber überreicht Dätzel-Medaille an Frankenwald-Gymnasium

Das Zentrum Wald Forst Holz Weihenstephan zeichnete das Frankenwald-Gymnasium Kronach für sein Projekt „Zukunftswald“ mit der Georg-Dätzel-Medaille 2022 aus. Die Verleihung fand im festlichen Rahmen der 20-Jahrfeier des Zentrums mit Gästen aus Politik, Wissenschaft und Forstbranche statt. Staatsministerin Michaela Kaniber überreichte die Medaille an die Preisträger. 

Projekt „Zukunftswald“ erhält Dätzel-Medaille

Die Schülerinnen und Schüler des Projekts Zukunftswald bekommen vom  Forstwirtschaftsmeister die Pflanzung erklärt. Foto: Stefanie SpringerIn der Laudatio für das Schulprojekt des Frankenwald-Gymnasiums Kronach betonte Prof. Dr. Klaus Richter, der Leiter des Zentrums: „Um den von großen Kahlflächen gezeichneten Frankenwald wieder zu bewalden, bedarf es enormer Anstrengungen. Dies kann nur gemeinsam, durch die Zusammenarbeit der Waldbesitzer mit den Forstleuten vor Ort, den Baumschulen und vielen weiteren Akteuren gelingen. Durch neue, extreme Klimabedingungen ist auch das Wissen aktueller Forschung notwendig um stabile, zukunftsfähige Wälder zu erhalten und neu zu begründen.“

Das Team um die Biologielehrerin Stefanie Springer suchte nach Lösungen, damit auf einer vom Borkenkäfer gezeichneten Fläche ein neuer, zukunftsfähiger Wald gedeihen kann. Dazu sammelten die Schülerinnen und Schüler Wissen über die zu erwartenden Klimaveränderungen und darüber, welche Baumarten sowohl heute als auch zukünftig geeignet sein können. Unterstützung erhielten sie vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Coburg-Kulmbach, der Universität Bayreuth und dem Eigentümer der Privatwaldfläche. Gemeinsam haben die Schülerinnen und Schüler anschließend die Kahlfläche wiederaufgeforstet.

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„Durch diese Vorgehensweise wird ganz im Sinne von Georg Dätzel Waldwissen verbreitet und angewandt,“ betonte Prof. Dr. Reinhard Mosandl als Vorsitzender des Fördervereins Zentrum Wald Forst Holz, der jährlich die Medaille stiftet.

An die ehemaligen Schülerinnen und Schüler sowie alle Projektbeteiligten gerichtet sagte Ministerin Kaniber: „Ich finde es ganz besonders schön, wenn sich gerade junge Menschen für den Wald einsetzen und aktiv ihre Heimat gestalten. Das ist gelebter Klimaschutz pur!“

Empfang auf Einladung des Fördervereins 

Beim anschließenden Empfang tauschten sich die Gäste intensiv aus, darunter auch Staatsminister a.D. Josef Miller und Prof. Dr. Manfred Schölch. V.l.: Staatsminister a.D. Josef Miller, Prof. Dr. Reinhard Mosandl, TUM, und Prof. Dr. Manfred Schölch, HSWT. Foto : C. Josten, ZWFHBeide waren, wie auch Prof. Mosandl bereits seit der Geburtsstunde des Zentrums aktiv dabei und haben zusammen mit vielen weiteren Mitstreitern die Zusammenarbeit im Zentrum mitgestaltet. Herzlichen Dank geht an unseren Förderverein, der alljährlich nicht nur die Medaille stiftet, sondern auch unsere Geschäftsstelle unterstützt und den Jahresempfang finanziert. 

Weitere Informationen

 

 

 

 

 


Preisträger 2021 

Naturpark Altmühltal gewinnt Dätzel-Medaille

Aiwanger gratuliert den Preisträgern

Das Zentrum Wald-Forst-Holz Weihenstephan zeichnete den Naturpark Altmühltal für seine Ausstellung „WaldZukunft? Klimawandel, Wald und Du!“ mit der Georg-Dätzel-Medaille aus. Die Ausstellung des Naturparks zeigt die Waldschäden im Altmühltal und ruft jeden Einzelnen zu mehr Klimaschutz auf. Die Preisverleihung fand am 11. Mai 2022 am Jahresempfang des Forstzentrums mit dem bayerischen Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger statt.

Dr. Peter Pröbstle, Präsident der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft begrüßte die Gäste aus Politik, Verbänden und Wissenschaft. Pröbstle sprach in Vertretung für Prof. Dr. Klaus Richter, dem Leiter des Zentrums. Mit dem Preis werden Projekte, Initiativen oder Aktionen gewürdigt, die die Anwendung und Umsetzung von Waldwissen in der forstlichen Praxis oder seine Verbreitung in der Öffentlichkeit fördern und damit die Brücke zwischen dem forstlichen Kompetenzzentrum Weihenstephan und der Gesellschaft schlagen. „Prämiert wurde vorwiegend die Ausstellung, aber ebenso die Kooperation zwischen den verschiedenen beteiligten Organisationen – neben dem Naturpark wirkten der BUND Naturschutz, der Landesbund für Vogelschutz, die Bayerischen Staatsforsten AöR sowie das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ingolstadt-Pfaffenhofen maßgeblich an der Ausstellung mit“, so Pröbstle in der Laudatio.

Monika Klement hat die Georg-Dätzel-Medaille des Zentrums Wald-Forst-Holz Weihentephan verliehen bekommen. Foto: C. Josten, ZWFH„Wir müssen die Leute aufrütteln, damit wir auch in Zukunft noch eine lebenswerte Umwelt haben!“

„Das Thema Klimawandel brennt uns allen – den Förstern, den Naturschützern und natürlich auch uns im Naturpark – unter den Nägeln“, betonte Monika Klement vom Informations- und Umweltzentrum Naturpark Altmühltal bei der Preisverleihung. „Wir müssen die Leute aufrütteln, damit wir auch in Zukunft noch eine lebenswerte Umwelt haben!“ Dazu leistete die Ausstellung einen wichtigen Beitrag, denn sie fokussiert sich nicht nur auf die Schäden im Wald, sondern zeigt auch was bereits für den Klimaschutz und damit auch für den Wald getan wird. Darüber hinaus appelliert sie an jeden Einzelnen und an die Politik zu handeln. Regionalität, umweltbewusst konsumieren und reisen, nachhaltig wohnen und bauen und die erneuerbare Energieversorgung sind ein paar Stichworte, die den Gestaltungsspielraum jedes Einzelnen aufzeigen. 

„Der Wald wird aber nicht nur als Opfer des Klimawandels, sondern dank seiner vielfältigen Ökosystemleistungen auch als Hoffnungsträger gezeigt“, ergänzt Professor Dr. Reinhard Mosandl, der als Vorsitzender des Fördervereins Zentrum Wald-Forst-Holz Weihenstephan e.V. die Medaille an Monika Klement überreichte.

„Holznutzung ist aktiver Klimaschutz!“

Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger ging in seiner Rede auf die Bedeutung der Forst- und Holzwirtschaft in der bayerischen Bioökonomie sowie im Klimaschutz ein: „Holz ist ein wichtiger Bestandteil der heimischen Bioökonomie. Nachhaltige Nutzung, wie sie in Deutschland seit Jahrhunderten betrieben wird, ist der beste Schutz unserer Wälder und ersetzt fossile Rohstoffe. Von der Energiegewinnung über Baumaterial bis hin zu Papier, Verpackungsmaterial und VorproduktenGrußwort von Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger am Jahresempfang des Zentrums Wald-Forst-Holz Weihenstephan, Foto: C. Josten, ZWFH für die chemische Industrie wie Lignin bietet das Holz eine breite Palette an unverzichtbaren Nutzungen. Holznutzung ist aktiver Klimaschutz! Die 700 000 privaten Waldbesitzer tragen genauso wie der öffentliche und staatliche Waldbesitz für die Stabilität der Wälder eine große Verantwortung. Hierbei ist die fachkundige Bewirtschaftung das Gebot der Stunde.“ 

Mit 40 Milliarden Euro Umsatz ist das Cluster Forst und Holz ein bedeutender Wirtschaftszweig und wichtiges Standbein im ländlichen Raum. Holz ist der energieeffizienteste Baustoff, regional verfügbar und damit besonders klimafreundlich. Zusätzlich speichert jeder Kubikmeter verbautes Holz eine Tonne Kohlendioxid. In Zeiten sich verknappender Energieversorgung rückt Holz auch verstärkt als Energieträger in den Fokus.

Stehempfang auf Einladung des Fördervereins

Beim anschließenden Empfang tauschten sich der Staatsminister, Abgeordnete, Vertreterinnen und Vertreter der Verbände, Forstwissenschaftler und Studierende aus. Dank geht an den Förderverein des Forstzentrums, der den Jahresempfang alljährlich unterstützt und die Dätzel-Medaille stiftet.

Die Ausstellung „WaldZukunft? Klimawandel, Wald und Du!“ war im Sommer und Herbst 2021 im Einsatz und soll auch weiter ausgestellt werden. Interessenten können sich an den Naturpark Altmühltal wenden.

 

Weitere Informationen

Naturpark Altmühltal

Wirtschaftsministerium Bayern

Georg-Dätzel-Medaille des Zentrums Wald-Forst-Holz Weihenstephan

Förderverein Zentrum Wald-Forst-Holz Weiehnstephan e.V. 

 


Preisträger 2020

Der Vogelphilipp erhält die Dätzel-Medaille

Philipp Herrmann weckt mit Führungen, Zeitungsbeiträgen und der Vogelstimmenhotline in der breiten Öffentlichkeit Interesse für die heimische Natur und den heimischen Wald. Dafür zeichnet das Zentrum Wald-Forst-Holz Weihenstephan den "Vogelphilipp" nun mit der Georg-Dätzel-Medaille aus. Die Auszeichnung wird für besondere Leistungen in der Anwendung, Umsetzung und Verbreitung von Waldwissen vergeben und vom Förderverein Zentrum-Wald-Forst Holz Weihenstephan e.V. gestiftet.

Philipp Herrmann (Der Vogelphilipp) nutzt moderne Kommunikationsmittel um Menschen für Artenkenntnis und Naturschutz zu begeistern (www.dervogelphilipp.de). Mit seiner Vogelstimmenhotline "coached" er seit fünf Jahren bayernweit inzwischen mehrere tausend Naturinteressierte indem er ihre aufgenommenen Vogelstimmen persönlich über WhatsApp beantwortet. Damit gewinnt er Naturinteressierte und öffnet den Blick für Natur im Allgemeinen und Wald im Besonderen. So wird spielerisch deutlich, welche vielfältigen Lebensräume im Wald vorkommen und dass nur ein strukturreicher Wald mit Alt- und Totholz auch reich an Vogelstimmen ist.

Aus Herrmanns Engagement entstand das Projekt „Der Vogelphilipp“, welches seit 2017 zusammen mit dem BUND Naturschutz läuft. Von 2017 bis 2020 schrieb er gemeinsam mit der Journalistin Claudia Hagn und dem Naturfotografen Christoph Sieradzki die "Wilde Heimat". Wöchentlich erschien diese Kolumne in einem regionalen Anzeigenblatt und erreichte mit den sympathischen Tierportraits über 100.000 Haushalte in der Stadt und dem Landkreis Landshut.

„Der Vogelphilipp“ ist das Ergebnis meiner über 25-jährigen Leidenschaft für Vogel- und Naturkunde. Von klein auf fasziniert mich die Natur und es macht mir besonders viel Freude mein Wissen und meine Faszination an andere Menschen weiterzugeben. Mit dem Projekt „Vogelphilipp“ möchte ich neue Wege im Naturschutz erkunden und erreichen, dass „naturferne“ Menschen auch in der heutigen digitalisierten Zeit ihre Umgebung bewusst wahrnehmen und wieder die Natur schätzen lernen“ so Philipp Herrmann über seine Arbeit.

Das Rotkehlchen ist Vogel des Jahres 2021 und einer der „Wilden 13“ Vogelarten, die jeder lernen kann. Foto: Christoph JostenMit seiner Arbeit setzt er einen Grundgedanken von Professor Dr. Georg Anton Dätzel – einem der Begründer der angewandten Forstwissenschaft – um. Er wird als Mittler zwischen Wald und Gesellschaft tätig, indem er sein reiches Wissen zur Fauna der Wälder und unserer Umwelt der Öffentlichkeit näherbringt. Mit seiner App Erkennungshilfe von Vogelstimmen förderte er „junge Wissenschaftler“ aller Altersklassen sich mit Wald und Umweltthemen unserer nächsten Umgebung zu befassen und sich der Vogelwelt spielerisch und erfolgreich zu nähern. Er versucht so mit seinen Projekten die Menschen für die Natur vor der Haustüre zu begeistern. Über seine innovative Vogelstimmenhotline nimmt er sogar zu Zeiten der Coronakrise bayernweit "Menschen an die Hand" und begeistert sie für die Waldnatur und die Vogelstimmen.

Er arbeitet an der Schnittstelle von analogem Naturschutz und der digitalen Welt. Herkömmliche Vogelstimmenwanderungen, Exkursionen zu den Lachmöwen und die Tagespresse sind genauso sein Thema wie die neuen Medien Facebook, Instagram, Twitter, WhatsApp und seine eigene Homepage.

Aktuell bietet der Vogelphilipp zusammen mit dem BUND Naturschutz noch bis Ende Mai eine ganz besondere Aktion an: Kostenlose, digitale Sonntagsexkursionen und tägliche Frühstücksrätsel in seinem WhatsApp-Status.

 


Preisträger 2019

Schüler-Waldprojekt gewinnt Dätzel-Medaille

Das Zentrum Wald-Forst-Holz Weihenstephan zeichnete das Schüler-Waldprojekt an der Mittelschule Essenbach aus. Zahlreiche Gäste aus Forschung und Lehre, Politik, Waldbesitz und Verbänden wohnten der Feierlichkeit im Rahmen des Neujahrsempfangs am 29. Januar 2020 in Freising bei.

 "Es ist auch der Punkt gekommen, an dem man neues Wissen braucht!"

Professor Volker Zahner begrüßte als Leiter des Forstzentrums Preisträger und Gäste und eröffnete die Veranstaltung: „Der letzte Sommer brachte mit extremer Hitze und Trockenheit immense Waldschäden, selbst an unseren heimischen Laubbäumen wie den Buchen. Gleichzeitig ist der Wald in das Bewusstsein der Gesellschaft vorgedrungen. Er ist präsent in den Medien, in Kino, Fernsehen oder Zeitungen. Es gibt eine Vielzahl neuer Bücher und volle Vortragssäle. Wir Menschen brauchen den Wald, und jetzt braucht er uns, das ist glaube ich allen klar geworden. Viele Bürgerinnen und Bürger werden aktiv. Sie spenden für den Wald oder pflanzen selber Bäume. Aber es ist auch der Punkt gekommen, an dem man neues Wissen braucht!“ Als großer Forschungs- und Lehrstandort befasst sich das Zentrum Wald-Forst-Holz Weihenstephan mit allen Fragen rund um Wald und Biodiversität, Holz und Nachhaltigkeit, erarbeitet neues Wissen und gibt dieses weiter.

Wissen mit anderen teilen

„Auch im Wald-Projekt von Lehrerin Bettina Graßl ging es um das Erarbeiten und Weitergeben von Wissen“, so Zahner. Die Schülerinnen und Schüler der achten Klasse der Mittelschule Essenbach entwickelten eine große Waldausstellung zum Mitmachen für mehrere Grundschulklassen und Eltern. „Diesmal war es aber andersrum, wir von der Klasse 8A haben den jüngeren Schülern etwas beigebracht. Diesmal waren wir die Lehrer“, berichtete die Schülerin Franzi Niedermeier. Die Schulklasse war für die Preisverleihung fast vollständig angereist, um die Auszeichnung entgegen zu nehmen. Professor Reinhard Mosandl überreichte als Vorsitzender des Fördervereins Zentrum Wald-Forst-Holz e.V. die Urkunde und die Georg-Dätzel-Medaille an die Achtklässler. „Mit dem Preis würdigen wir Initiativen oder Aktionen, welche die Anwendung und Umsetzung von Waldwissen und seine Verbreitung fördern und damit eine Brücke zwischen forstlicher Forschung und der Gesellschaft bauen“, erklärte Mosandl.

Die Gäste des Empfangs folgen der Präsentation des Schüler-Waldprojekts. Foto: C. Josten, ZWFH Musikalische Umrahmung des Neujahrsempfangs durch die Familie Schirmer. Foto: C. Josten, ZWFH

"Jetzt, wo wir alles geschafft haben, sind wir ganz schön stolz!"

Die Schülerinnen und Schüler haben das Thema Wald multimedial aufbereitet. Sie erstellten Arbeitsmappen, Aufgabenstellungen, Erklär-Videos und präsentierten das alles in der großen Ausstellung. „Die Vorbereitungen waren ganz schön anstrengend. Fast zwei Monate lang hat das unsere Lehrerin Frau Graßl mit uns organisiert. Wir sind extra in den Wald gegangen um Zweige, Zapfen und Moos für die Ausstellung zu holen“, erzählte Franzi Niedermeier. Sie und ihre Mitschülerin Lisa Eppeneder stellten die Ausstellung näher vor: „An einer Station ging es um die Kunst des Fährtenlesens, an der Nächsten um alles rund um Vögel. An unserem Stand war das Reh etwas ganz wichtiges. Überhaupt waren an vielen Ständen Tierpräparate dabei. So konnten sich die Kinder alles genau ansehen. Sie mussten aber auch Aufgaben lösen und konnten sich ihre Lieblings-Tierspur abstempeln. Jede Station war anders aufgebaut und jetzt, wo wir alles geschafft haben, sind wir ganz schön stolz!“ Insgesamt sieben Stationen gingen auf die vielfältigen Funktionen des Waldes ein. Und auch außerhalb der Schule wurde das Projekt bekannt: Ein Zeitungsprojekt über die Ausstellung gewann den dritten Platz.

Kooperation mit externen Partnern

Die Lehrerein Bettina Graßl betonte, wie wichtig die Zusammenarbeit mit anderen für das Gelingen war: „Es liefen Kooperation zwischen Schule, Gemeinde, Umweltreferenten und natürlich auch Förstern und Jägern. Nur wenn ein enges Netzwerk zwischen allen Fachbereichen aufgebaut wird, kann letztlich ein gegenseitiger Wissensaustausch und eine umfassende Bereicherung aller Beteiligten stattfinden.“

Förderverein Zentrum WFH e.V.

Seit 2011 sponsert der Förderverein Zentrum Wald-Forst-Holz Weihenstephan e.V. jährlich die Georg-Dätzel-Medaille. Der Jahresempfang und die Preisverleihung wurden mit freundlicher Unterstützung des Fördervereins durchgeführt. 

 

 

Preisträger 2018

„Team Schulwald“ und „Methusalem-Wanderweg“ gewinnen Dätzel-Preise

Akteure und Preisträger am Jahresempfang: (v. l.) Olaf Schmidt, Leiter des Zentrums und Geschäftsführer Heinrich Förster, Michael Forster, Lehrer, Christine Schnell, Försterin, Maria Jagodzinska, Schülerin, Martin Volkmann-Gebhardt, Förster, Natalia Kovacs, Schülerin, Professor Michael Suda, Studiendekan, Dritter Bürgermeister Günter Siegl und Fördervereinsvorsitzender Professor Reinhard Mosandl. Foto: C. Josten, ZWFH

Am 9. Juli feierte das Zentrum Wald-Forst-Holz Weihenstephan seinen Jahresempfang 2019. Zahlreiche Gäste aus Forschung und Lehre, aus Politik, Waldbesitz und Verbänden nahmen an der Veranstaltung am Forstcampus in Freising teil. Die Verleihung der Georg-Dätzel-Medaille an die Mittelschule Parsberg war ein Höhepunkt des Empfangs. Olaf Schmidt, Leiter des Zentrums und Präsident der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft begrüßte die Gäste. Er betonte, dass die rund 500 Waldexperten am Zentrum mit vielfältigen Forschungsarbeiten Lösungen angesichts der großen Herausforderungen im Wald wie Hitze, Trockenheit und Schädlinge erarbeiten und bereithalten.

Mittelschule Parsberg erhält Georg-Dätzel-Medaille

Pflanzaktion zur Waldrandgestaltung mit Schule ohne Rassismus. Foto: Mitteschule Parsberg„Man lernt in der Schule viel über Bäume, Käfer, die Natur. Aber es ist etwas anderes das alles im Wald zu erleben. Man versteht es besser“, erzählen die Schülerinnen Maria Jagodzinska und Natalia Kovacs. Sie sind das PR-Team des Schulwaldprojekts der Mittelschule Parsberg und erhielten gemeinsam mit ihren Schulwald-Leitern – dem Lehrer Michael Forster und der Försterin Christine Schnell – die Georg-Dätzel-Medaille 2018. Die beiden Schülerinnen zeigten, was die Klassen sieben bis neun im Schulwald machen: „Wir haben nicht nur Holz gesägt und den Waldboden untersucht, sondern im Technikunterricht auch Insektenhotels und Nistkästen gebaut. Wir haben eine Eiche gefällt und aus ihr eine Schulbank für den Pausenhof gemacht. Toll ist, dass die große Pflanzaktion zusammen mit der Initiative "Schule ohne Rassismus" gemacht wurde.“ Im Schuljahr 2018/19 pflanzte das „Team Schulwald“ über 300 Gehölze und Sträucher zur Gestaltung eines Waldrands. Dabei wird jede einzelne Nation, die an der Schule vertreten ist durch eine Pflanze repräsentiert, die aus dem jeweiligen Heimatland stammt. Durch die Pflanzaktion wird anschaulich die Notwendigkeit von Umweltschutz und Integration gezeigt. „Keiner muss, aber alle machen mit – das ist eine der Besonderheiten des Projekts, an dem die Schüler freiwillig teilnehmen“, betonte Professor Reinhard Mosandl, der als Vorsitzender des Fördervereins Zentrum Wald-Forst-Holz Weihenstephan e.V. die Medaille überreichte. „Das Projekt deckt ein sehr breites Spektrum an Themen ab. Damit setzt es besonders vorbildlich das Prinzip der forstlichen Nachhaltigkeit um“, so Mosandl.

Die Magie alter BaumriesenMethusalem Wanderweg der Gmd. Steinfeld. Foto: M. Volkmann-Gebharadt

„Ein großer Baum ist dann beeindruckend, wenn man ihn nicht mehr umarmen kann“, erklärte Professor Michael Suda, Studiendekan für Forstwissenschaft und Ressourcenmanagement der TU München. Er überreichte den erstmalig verliehenen Anerkennungspreis zur Georg-Dätzel-Medaille an den Dritten Bürgermeister der Gemeinde Steinfeld, Günter Siegl und den Förster Martin Volkmann-Gebhardt. Die unterfränkische Gemeinde machte im Jahr 2015 ihre größten und beeindruckendsten Baumriesen der Öffentlichkeit über einen Wanderweg zugänglich. „Unsere Methusalem-Bäume sind zwischen 80 und 350 Jahre alt und bis zu 55 Meter hoch“, berichtete Volkmann-Gebhardt. Siegl ergänzte: „Sich mit dem Rücken an einen großen Baum lehnen, das beruhigt und entspannt.“ Professor Suda betonte, dass Bäume Kraft spenden und dass der Wald der Gesundheit gut tut. Diesen gesellschaftlichen Aspekt unserer Wälder möchte das Zentrum Wald-Forst-Holz Weihenstephan mit der Verleihung des Anerkennungspreises würdigen.

Beim anschließenden Empfang tauschten sich Abgeordnete, Vertreterinnen und Vertreter der Verbände und Forstwissenschaftler aus. Dank geht an den Förderverein des Forstzentrums, der den Jahresempfang alljährlich unterstützt und die Dätzel-Medaille sponsert.

 

 

Preisträger 2017

Silbertaler Waldschule erhält Georg-Dätzel-Medaille

Das Zentrum wird 15 und verleiht die Georg-Dätzel-Medaille and die Silbertaler Waldschule: v.l. H. Förster, Geschäftsführer ZWFH, Festredner Professor G. Wegener, Professor R. Mosandl, 1. Vorsitzender des Fördervereins ZWFH e.V. mit Urkunde, DI S. Ackerl, Leiterin der Silbertaler Waldschule mit den Töchtern Johanna und Daniela, A. Fijatkowski, Förster und Waldpädagoge an der Silbertaler Waldschule und O. Schmidt, Präsident der LWF und Leiter des ZWFH

Das Zentrum Wald-Forst-Holz Weihenstephan feiert 15-jähriges Jubiläum und verleiht die Georg-Dätzel-Medaille an die Silbertaler Waldschule, Stand Montafon. V.l.: Heinrich Förster, Geschäftsführer ZWFH, Festredner Professor Dr. Gerd Wegener, Professor Dr. Reinhard Mosandl, 1. Vorsitzender des Fördervereins ZWFH e.V. mit Urkunde, DI Sylvia Ackerl, Leiterin der Silbertaler Waldschule mit den Töchtern Johanna und Daniela, Alexander Fijatkowski, Förster und Waldpädagoge an der Silbertaler Waldschule und Olaf Schmidt, Präsident der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft und Leiter des ZWFH. Foto: C. Josten, ZWFH

Der Zusammenschluss Zentrum Wald-Forst-Holz Weihenstephan (ZWFH) ist ein einmaliges forstliches Kompetenzzentrum in Europa. Mitarbeiter feierten mit Partnern aus der Forstbranche und Vertretern aus der Politik am 9. Oktober 2018 das 15-jährige Bestehen. Kinder der Silbertaler Waldschule erhielten vom ZWFH die Georg-Dätzel-Medaille für besondere Leistungen bei der Anwendung, Umsetzung und Verbreitung von Waldwissen.

„Ein Higlight der waldpädagogischen Arbeit sind die Montafoner Juniorförster. Während der einwöchigen Ausbildung setzen sich Acht- bis 13-jährige eine Woche lang mit dem Wald und der Arbeit des Förster auseinander. Nach dieser Woche wissen die Kinder so viel über den Montafoner Schutzwald zu berichten, dass sie mit anderen Begeisterung und Waldwissen teilen können. Einblicke in die Forsttechnik und die Waldberufe sind dabei fester Bestandteil“ berichtet Sylvia Ackerl, Leiterin der Silbertaler Waldschule, Stand Montafon – Forstfonds.

Professor Dr. Reinhard Mosandl überreicht als Vorstand des Fördervereins Zentrum Wald-Forst-Holz Weihenstephan e.V. die Georg-Dätzel-Medaille 2017 und erläutert: „Die Zahl der Aktivitäten ist beeindruckend und spricht die gesamte Bevölkerung an. Die Silbertaler Waldschule ist ein Projekt, das über einen langen Zeitraum läuft und auch in die Zukunft wirkt. Die Arbeit der Waldschule passt damit hervorragend zum Motto des ZWFH Aus Wald wächst Zukunft. Die Silbertaler Waldschule wirkt vorbildlich im Sinne von Georg Dätzel, indem sie erfolgreich die Brücke zwischen forstlichem Fachwissen und der Gesellschaft schlägt. Die waldpädagogische Arbeit trägt direkt zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Natur bei.“

 

 

Preisträger 2016

Jugendprojekt der Bergwaldoffensive erhält Dätzel-Medaille

Verleihung Dätzel Medaille 2016 kÜber 100 Gäste begrüßten der Leiter des Zentrums Wald Forst Holz Weihenstephan Prof. Dr. Michael Weber und der Geschäftsführer Herr Heinrich Förster zum traditionellen Neujahrsempfang am 31.Januar 2017. Prof. Dr. Weber verwies in seiner Eröffnungsrede auf die Erfolge, Neuerungen und Veranstaltungen des letzten Jahres der drei Partner (Studienfakultät für Forstwissenschaft und Ressourcenmanagement der TU München,  Fakultät Wald und Forstwirtschaft der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf und Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft) und der Geschäftsstelle des Zentrums Wald-Forst-Holz Weihenstephan. Sein Ausblick galt den Zielen im neuen Jahr und den kommenden Veranstaltungen.

Anschließend leitete die Saitenmusik der Kreismusikschule Erding unter Leitung von Bernd Scheumaier zum Akt der Preisverleihung der Dätzel Medaille über. Der Vorsitzende des Fördervereins Zentrum Wald Forst Holz Weihenstephan e.V. Prof. Dr. Dr. Reinhard Mosandl, sprach in seiner Laudatio zunächst allen 11 Bewerbern der diesjährigen Bewerbungsrunde seinen Dank und seine Anerkennung aus. Er betonte, dass es dem Auswahlgremium diesmal besonders schwer gefallen sei nur einen Preisträger zu küren. „In einem umfangreichen Auswahlverfahren hat die unabhängige Jury die eingereichten Bewerbungen intensiv diskutiert, bewertet und aus den hochrangigen Bewerbungen das Projekt "Viele Völker für einen vielfältigen Bergwald" ausgewählt. Dieses Projekt der „Bergwaldoffensive“ überzeugte aufgrund seiner internationalen Ausrichtung“, so Prof. Dr. Dr. Mosandl. Seit mehreren Jahren werden von den Partnern des Projektes internationale Workcamps veranstaltet, in denen  Jugendliche aus mittlerweile 16 Ländern zusammen mit Vertretern des privaten, genossenschaftlichen und staatlichen Waldbesitzes sowie der örtlichen Jägerschaft an konkreten Bergwaldprojekten arbeiten und auch ihre  Freizeit miteinander gestalten. Daraus gewannen die Jugendlichen aus aller Welt zum einen einen Einblick in die vielfältigen Schutzfunktionen und Probleme des Bergwaldes und zum anderen führte die gemeinsame Arbeit auch zu einem intensiven kulturellen Austausch und leistete somit einen wichtigen Beitrag zur Völkerverständigung. „Ganz im Sinne des Namensgebers der Medaille, Prof. Dr. Georg Anton Dätzel (1752-1847), Mitbegründer der angewandten Forstwissenschaft und Mittler zwischen Forstwirtschaft und Gesellschaft, ist bei diesem Projekt der „Bergwaldoffensive“ die Umsetzung von Waldwissen in die Praxis und dessen Verbreitung in der Öffentlichkeit gelungen“, meinte Prof. Dr. Dr. Mosandl. Eine Aufforderung, dieses Anliegen der Verleihung der Dätzel Medaille auch in Zukunft zu verfolgen, findet sich auch in seiner Einladung an potentielle künftige Preisträger: „ Auch 2017 sollten sich wieder viele Bewerber für diesen attraktiven Preis finden (wobei Wiederbewerbungen durchaus erfolgreich sein können) und ihn als eine Chance sehen wie sie ihre, das Waldwissen in Bayern verbreitende Projekte bekannt machen können.“  Höhepunkt der Preisverleihung war die Übergabe der Dätzel Medaille mit Urkunde an die drei beteiligten Institutionen: den beiden Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Traunstein und Holzkirchen und dem Verein Internationale Jugendgemeinschaftsdienste e.V. Bonn. 

Beim anschließenden Buffet konnte man in Gesprächen mit den Preisträgern den Stolz auf die Anerkennung ihrer Leistung spüren.

Dank den Sponsoren

Der Hofpfisterei und dem Förderverein Zentrum Wald Forst Holz Weihenstephan e.V.

 

 

Preisträger 2015

Projekt „Langsam – Leben – Lernen“ des Waldkindergartens Schnecke aus Haarbach  

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Das Zentrum Wald-Forst-Holz Weihen- stephan verleiht jährlich im Rahmen seines Neujahrsempfanges die Georg-Dätzel-Medaille für besondere Leis- tungen bei der Anwen- dung, Umsetzung und Verbreitung von Wald- wissen und schlägt damit im Sinne Dätzels eine Brücke zwischen der Forstpraxis und der Gesellschaft.

Diesjähriger Preisträger ist der Waldkindergarten „Schnecke“ aus Haarbach für sein Projekt „Privater Waldkindergarten Schnecke, Langsam – Leben – Lernen“. Im Waldkindergarten „Schnecke“ gibt es zwei Kindergartengruppen, von der eine als Inklusionsgruppe geführt wird. Auch Schulkinder sind im Kindergarten willkommen. Der Bezug zur Natur soll so auch für ältere Kinder erhalten bleiben. Einmal im Monat wird ihnen in der „Wald-Kinder-Bande“, die Möglichkeit dazu gegeben. Der Waldkindergarten ermöglicht es den Kindern, die Natur mit ihren Schönheiten und Herausforderungen kennen zu lernen, von ihr zu lernen und sich für sie zu begeistern. Gemeinsam werden viele Projekte gestaltet, wie beispielsweise ein „Hobbithaus“ oder ein „Wurzeldrache“.

Die Georg-Dätzel-Medaille wird vom Förderverein Zentrum Wald-Forst-Holz Weihenstephan e. V. gestiftet. Sie erinnert an den ersten Leiter der Forstschule Weihenstephan, Georg Anton Dätzel (1752-1847). 

Presse-Artikel

 

Preisträger 2014

Projekt "Wald(t)raum" der Grundschule an der Manzostraße München

Preisverleihung 1Im Rahmen des Neujahrsempfangs des Zentrums Wald-Forst-Holz Weihenstephan, am 03. Februar 2015 im Foyer der Studienfakultät Forstwissenschaft und Ressourcenmanagement der TU München, wurde die Georg-Dätzel-Medaille an die Manzoschule München verliehen.

Das Zentrum Wald-Forst-Holz Weihenstephan verleiht jährlich die Georg-Dätzel-Medaille zur Würdigung von Projekten, Initiativen oder Aktionen, die die Anwendung und Umsetzung von Waldwissen in der forstlichen Praxis oder seine Verbreitung in der Öffentlichkeit fördern und damit eine Brücke zwischen dem forstlichen Kompetenzzentrum Weihenstephan und der Gesellschaft schlagen.

Diesjähriger Preisträger der Georg-Dätzel-Medaille ist die Grundschule an der Manzostraße München für Ihr Projekt „Wald(t)raum“. Der Wald(t)raum beinhaltet 4 Bereiche: Bereich 1 "Waldklassenzimmer" (Lernen in der Natur), Bereich 2 "Fühl- und Erlebnisbereich" (Fühlpfad, Wasserbereich mit Bodengrube), Bereich 3 "Sport- und Bewegungsbereich" (Klettern, Hangeln, Balancieren), sowie Bereich 4 "Baum-Märchenhaus" (zum Lesen, Fantasieren, Zuhören, Träumen). In Ihrem Wald(t)raum erlernen die Schüler/innen in einem zukunftsweisenden "Lernort Wald" aktiv einen verantwortungsbewussten Umgang mit Natur und Umwelt. Ihre Sinneswahrnehmung, Bewegungserfahrung und künstlerische Fähigkeiten werden dort in besonderem Maße geschult.

Die Georg-Dätzel-Medaille wird vom Förderverein Zentrum Wald-Forst-Holz Weihenstephan e.V. gestiftet. Sie erinnert an den ersten Leiter der Forstschule Weihenstephan, Prof. Dr. Georg Anton Dätzel (1752 – 1847), Mitbegründer der angewandten Forstwissenschaft und Mittler zwischen Forstwirtschaft und Gesellschaft.

 

 

Preisträger 2013

Projekt "Schulwald – Arboretum" der Grundschule und Gemeinde Wolferstadt

Georg-Dtzel-Preisverleihung 1Das Zentrum Wald-Forst-Holz Weihenstephan verleiht jährlich die Georg-Dätzel-Medaille zur Würdigung von Projekten, Initiativen oder Aktionen, die die Anwendung und Umsetzung von Waldwissen in der forstlichen Praxis oder seine Verbreitung in der Öffentlichkeit fördern und damit eine Brücke zwischen dem forstlichen Kompetenzzentrum Weihenstephan und der Gesellschaft schlagen.

Diesjährige Preisträger sind die Grundschule und Gemeinde Wolferstadt. Mit ihrem Projekt "Schulwald – Arboretum" werden die Kinder der Grundschule Wolferstadt durch ihre Mitarbeit, z.B. Bäume pflanzen, zukunftsweisend für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur und Landschaft begeistert. Ermöglicht wurde das Projekt durch die fachliche Kompetenz und dem überzeugendem Engagement aller Beteiligten: der Schüler, des Lehrerkollegiums, der Gemeinde, und des staatlichen Revierleiters.

Die Georg-Dätzel-Medaille wurde vom Förderverein Zentrum Wald-Forst-Holz Weihenstephan e.V. gestiftet und im Rahmen des Neujahrsempfangs des ZWFH verliehen. Sie erinnert an den ersten Leiter der Forstschule Weihenstephan, Prof. Dr. Georg Anton Dätzel (1752 – 1847), Mitbegründer der angewandten Forstwissenschaft und Mittler zwischen Forstwirtschaft und Gesellschaft.

 

 

Preisträger 2012

Bergwaldprojekt e.V.

Feierliche Übergabe der Georg-Dätzel-Medaille v.l.n.r. Peter Naumann und Julia Duch und Olaf Schmidt, Leiter des Zentrums Wald-Forst-Holz Weihenstephan, © ZWFHIm Rahmen des Neujahrsempfang am 15.01.2013 wurde die Georg-Dätzel-Medaille an den Verein "Bergwaldprojekt e.V." verliehen. Olaf Schmidt, Leiter des Zentrums Wald-Forst-Holz Weihenstephan, überreichte sie an die Vertreter Peter Naumann und Julia Duch. Durch die Organisation ökologischer Arbeitseinsätze im Wald trägt dieser Verein besonders zum Schutz, Erhalt und Pflege des Bergwaldes, der Sensibilisierung der Öffentlichkeit für seine Funktionen und ihrer Motivation zu umweltverträglichem Handeln bei. Seit fast 20 Jahren mit mehr als 20.000 Freiwilligen leistet der Verein einen aktiven Beitrag zur Umsetzung und Verbreitung von Waldwissen.

Das Zentrum Wald-Forst-Holz Weihenstephan verleiht jährlich die Georg-Dätzel-Medaille zur Würdigung von Projekten, Initiativen oder Aktionen, die die Anwendung und Umsetzung von Waldwissen in der forstlichen Praxis oder seine Verbreitung in der Öffentlichkeit fördern und damit eine Brücke zwischen dem forstlichen Kompetenzzentrum Weihenstephan und der Gesellschaft schlagen.

Informationen zum Verein Bergwaldprojekt e.V. unter: www.bergwaldprojekt.de

 

 

Preisträger 2011

Georg-Dätzel-Medaille 2011 an die Stadt Augsburg verliehen

Verleihungsurkunde  und Überreichung der Dätzel-Medaille durch den Leiter des Zentrums,  Präsident Olaf Schmidt (links) an den Umweltreferenten der Stadt  Augsburg, Herrn Rainer SchaalIm Rahmen seines Neujahrsempfangs hat das Zentrum Wald-Forst-Holz Weihenstephan am 31. Januar 2012 erstmalig die Georg-Dätzel-Medaille zur Würdigung besonderer Verdienste um die Verbreitung forstlichen Wissens in die Praxis oder die Öffentlichkeit vergeben.

Preisträger 2011 ist die Stadt Augsburg, die für ihr kontinuierliches Bemühen um die Aufbereitung und Weitergabe von Wissen um den Wald und seine vielfältigen Funktionen geehrt wird.

Ihre Forstverwaltung leistet seit Jahren vorbildliche Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit und unterstützt im Sinne Dätzels mit dem 2003 eröffneten Informationszentrum "Waldpavillon" als Natur- und Umweltbildungsstätte für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in besonderem Maße das Bemühen des Forstzentrums, forstliches Wissen in die Öffentlichkeit und die Gesellschaft zu tragen.

 

 

 

 

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